Regentag in La Fortuna mit Kaffee und Schokolade

Ein weiterer Regentag ist von der Wettervorhersage angekündigt und leider trifft die Vorhersage auch ganz präzise zu. Außer in einer Regenpause von etwa 8 – 11 Uhr regnet es heute durchgehend mehr oder weniger stark, nur unterbrochen von kurzen trocknen Abschnitten. Schon um 7 Uhr morgens ist es 22 Grad warm. Die Temperatur steigt auf 24 Grad zur Mittagszeit und abends wird es auf 20 Grad abkühlen. Dass es in der Trockenzeit, in der wir uns gerade befinden, so viel regnet ist wohl eine größere Ausnahme.

Unser Plan für heute: wir besuchen nach dem Frühstück, das wir wieder im Red Frog Café einnehmen, einen Kaffee- & Schokoladen-Betrieb. Um 10 Uhr beginnt unsere Führung, die von „Didi“ kompetent, informativ und unterhaltsam durchgeführt wird.

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Wetterpech in La Fortuna

Leider behält die Wettervorhersage für heute Recht: es regnet fast ununterbrochen aus einem bleigrauen Himmel. Wir fragen uns, ob wir bei so einem Sauwetter überhaupt die Faultiere zu Gesicht bekommen werden. Aber zunächst geht es ins „Red Frog“, wo man laut Rezensionen sehr gut frühstücken kann. Wir stärken uns mit Früchten, Burritos (Rührei, Reis, Guacamole, Bohnen) und leckerem Kaffee aus der hauseigenen Rösterei.

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Von Boca Tapada nach La Fortuna

Heute schlafen wir aus. Das heißt, dass wir gegen 7 Uhr aufstehen und gemütlich beginnen zu packen und dann zum Frühstück zu gehen. Nach Früchten, Rührei und Kaffee setzen wir uns in den „bird hide“ der Lodge, von wo aus wir in weniger als zwei Stunden geschätzte 20 neue Vogelarten zu Gesicht bekommen. Wie bunt die tropischen Vögel sind! Unsere heimischen Blaumeisen, Stieglitze und Co sind zwar auch sehr hübsch, aber mit diesen Farben und Formen können sie dann doch nicht mithalten.

Etwa 11 Uhr ist es, als wir auschecken und die Reise fortsetzen. Es geht heute nach La Fortuna. Dorthin sind es weniger als zwei Stunden Fahrt.

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Boca Tapada mit Guide Christian

Um 5:20 Uhr klingelt der Wecker, denn um 6 Uhr sind wir mit Christian, unserem Guide für den heutigen Tag, verabredet. Etwa eineinhalb Stunden lang gehen wir mit ihm die „Straße“ entlang und er führt uns in die hiesige Vogelwelt ein. Jeder Vogel, den wir sehen, ist für uns eine Erstsichtung. Wir haben keinerlei Erfahrung mit den Vögeln Mittelamerikas, daher wäre es ohne Christian ein Ding der Unmöglichkeit auch nur einen der zahlreichen Vögel auf Anhieb zu bestimmen. Außerdem würden wir viele der Piepmätze gar nicht entdecken. Aber Christians geschultem Gehör und Blick entgeht absolut nichts! Auf eine äußerst angenehme Art und Weise zeigt er uns Spezies um Spezies und weiß viel Interessantes zu berichten. Die Zeit vergeht wie im Flug. Aber für Andrea ist das Fotografieren mit dem großen Teleobjektiv (wieder einmal) Schwerstarbeit.

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Von San José über Baja de Toro nach Boca Tapada

Nach gutem Schlaf wachen wir doch früher auf, als gewünscht – das Jetlag hat uns wohl doch etwas erwischt – wir sind noch nicht richtig in der neuen Zeitzone angekommen. Immerhin beträgt der Zeitunterschied 7 Stunden.

Heute Morgen sehen wir, welch nettes Hotel wir gebucht haben. Es liegt auf einer Anhöhe am Stadtrand auf einem großen Grundstück. Obwohl wir in einer Großstadt sind, ist es hier ganz ruhig und beschaulich. Unser Frühstück nehmen wir im Freien auf der Terrasse ein. Andrea isst ein „american breakfast“ und ich lasse es mir nicht nehmen, gleich einmal das landestypische Frühstück „gallo pinto“ zu kosten: Reis mit Bohnen und Spiegeleiern.

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Anreise nach San José, Costa Rica

Die Anreise war gut, wenn der Reisebericht darüber kurz ausfällt. Und dieser Bericht fällt in der Tat kurz aus, denn es lief alles glatt und es gibt daher wenig zu berichten.

Schon morgens, kurz nach 8 Uhr fährt uns Simon mit dem Auto zum Flughafen Frankfurt. Ohne Stau kommen wir dort gegen 10 Uhr an und haben alle Zeit der Welt zum Einchecken. Gepäckaufgabe  und Sicherheitskontrolle laufen wie am Schnürchen und die anschließende Zeit bis zum  Boarding vergeht wie im Flug. Mit 23 Minuten Verspätung hebt der Airbus 340-313 der Lufthansa ab, um 12 Stunden und 3 Minuten später in San José zu landen.

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Auf geht’s nach Costa Rica

Der Trip ist schon lange geplant und gebucht, die Koffer werden gerade gepackt, aber Reisefieber oder riesige Vorfreude auf die Reise kommt noch nicht so richtig auf. Das liegt vermutlich hauptsächlich daran, dass wir noch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Besonders Andrea hat es aktuell erwischt. Sie hustet, schnieft und fühlt sich gar nicht gut. Meine Bronichitis mit Lungenentzündung ist glücklicherweise mittlerweile ausgestanden. Das Kontrollröntgen heute Morgen (!) ergab, dass meine Lunge wieder OK ist.

Morgen chauffiert uns Simon nach FRA. Um 13:30 ist der planmäßige Start der Lufthansa-Maschine, die uns per Direktflug in 12,5 Stunden Flugzeit nach SJO (Internationaler Flughafen Juan Santamaria, San Jose) bringen soll. Wir hoffen, dass alles reibungslos klappt.

Alles Weitere in den bald folgenden Tagesberichten …

Hakos Astrofarm und Rückflug

9. Juni 2023 – Da wir die Strecke vom Tsauchab River Camp nach Windhoek nicht in einem Rutsch durchfahren wollten – und das auch noch am Rückflugtag – hatten wir nach einem passenden Zwischenstopp gesucht. Fündig geworden sind wir mit der Hakos Astrofarm beim Gamsberg. Die Unterkunft wirbt mit den Worten:

Für Astronomen offenbart sich ein brillanter Nachthimmel, für Reisende ein grandioses Landschafts-Erlebnis, für Geologen Millionen Jahre Erdgeschichte am Wüstenrand.

Nun sind wir zwar weder Astronomen noch Geologen, aber Reisende, das sind wir!

Die Autofahrt führt uns über abgelegene D-Straßen durch landschaftlich schöne Regionen. Wie so häufig ist alleine der Weg schon das – oder zumindest ein – Ziel.

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Tsauchab River Camp

7. Juni 2023 – Die bezahlbaren Unterkünfte in der Nähe von Sesriem waren zum Zeitpunkt unserer Reiseplanung bereits restlos ausgebucht. So kommt es, dass wir etwa eine Autostunde östlich vom Parkeingang im Tsauchab River Camp untergekommen sind. Alles andere als eine schlechte Wahl! Allerdings müssen die „Dünenbesteiger“ morgen die Anfahrt in Kauf nehmen.

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Bushman’s Desert Camp

Für ein Frühstück im Biergarten von Goanikontes ist es uns definitiv zu kalt. Darum fahren wir einen kleinen Umweg über Swakopmund und nehmen unser Frühstück dort ein. Danach liegt eine längere Fahrstrecke auf der C14 quer durch den Namib-Naukluft Nationalpark vor uns. Langweilige Abschnitte gibt es zu Beginn der Fahrt. Es wird dann aber zunehmend landschaftlich schöner, besonders dann, als die Straße auf den Kuiseb-Canyon trifft.

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