Go slow auf CC

Heute nehmen wir das Motto der Insel Caye Caulker (CC) sehr ernst: Wir frönen dem „Go Slow“ und lassen es also ganz entspannt angehen. Das heißt allerdings nicht, dass wir lange schlafen – das ist uns nicht vergönnt. Wir wachen schon vor sieben Uhr auf.

Bereits gegen 8 Uhr fahren wir mit den Fahrrädern zum Frühstück bei Errolyn’s Fry Jack House und essen gefüllte Fry Jacks. Das sind frittierte Teigtaschen, die innen hohl sind und herzhaft – in unserem Fall mit Ei, Käse und Schinken – gefüllt sind. Gleich nebenan gibt es einen Früchteladen, wo wir uns mit Vitaminen in Form von Papaya, Ananas und Melone versorgen. Einen Kaffee haben wir uns schon auf dem Zimmer gekocht.

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Koffer packen für die Insel

Drei Wochen lang haben wir das kleine Land Belize mit dem Auto bereist, haben (unseres Wissens nach) jede asphaltierte Straße außerhalb der wenigen Städte befahren und viele verschiedene Eindrücke gesammelt.

Heute heißt es nun Abschied nehmen: von unserem Auto und vom Festland, denn wir werden die letzte Woche unseres Urlaubs auf Caye Caulker, einer wunderschönen Koralleninsel im türkisblauen Meer verbringen.

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Lamanai

Heute kehren wir noch einmal zur Maya-Phase unserer Rundreise zurück. Unser Ziel ist die bedeutende Maya-Ruinenstätte Lamanai. Der Name stammt aus der Sprache der Maya und bedeutet übersetzt etwa „untergetauchtes Krokodil“. Lamanai zählt zu den ältesten und am längsten bewohnten Maya-Stätten in Mittelamerika und liegt malerisch am Ufer der New River Lagoon, mitten im tropischen Regenwald.

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Von Crooked Tree nach Orange Walk Town

Auch der heutige Morgen beginnt noch vor dem Frühstück mit sportlicher Aktivität in der Natur. Kurz nach Sonnenaufgang steigen wir wieder in das hauseigene Kanu und fahren eine ähnliche Strecke wie am Tag zuvor. Doch die Wiederholung bedeutet alles andere als Langeweile. Die Lichtverhältnisse sind heute anders, die Wasseroberfläche ist spiegelglatt, und es weht kein Wind.

Wieder sind wir begeistert, wie viele Vögel entlang des Ufers zu sehen sind: verschiedene Reiherarten, Blatthühnchen, Greifvögel, Kormorane, Störche und viele mehr. Insgesamt zählen wir an diesem Morgen immerhin 25 verschiedene Arten und eine beinahe unzählbare Anzahl an Individuen.

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Kanufahren in Crooked Tree

Mit sportlicher Aktivität in der Natur beginnt unser heutiger Tag. Gegen 6:30 Uhr schleppen wir das große Blechkanu, das zur Lodge gehört und kostenlos genutzt werden darf, hinunter zum Wasser. Wir setzen es ein, und schon beginnt unsere gemütliche Kanutour auf der Revenge Lagune, einem Teil des weitläufigen Lagunensystems im Crooked Tree Wildlife Sanctuary. Natürlich liegt der Fokus auf dem Birdwatching, denn dieses Gebiet ist ein unbeschreiblich schöner und vor allem äußerst ergiebiger Birding-Hotspot. Heute Morgen ist es vergleichsweise kühl (23 °C) und stark bewölkt. Eine leichte Brise weht über das Wasser der Lagune – beste Bedingungen also!

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Crooked Tree, Birding

Wir hätten uns gestern Abend keinen Wecker stellen brauchen: durchdringende Vogelstimmen (KEIN leises Gezwitscher) werfen uns um kurz vor sechs Uhr aus dem Bett. Das passt! Denn wir sind auf 6:30 Uhr mit Rupert für eine 2 ½ -stündige Bootsfahrt auf der Lagune verabredet. Mit dabei ist Trudy, eine schätzungsweise 70-jährige Kanadierin, mit der wir gestern Nachmittag bereits ins Gespräch kamen.

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Von San Ignacio nach Crooked Tree

Noch ein letztes Mal genießen wir Juliets Frühstück. Heute zaubert sie Bratkartoffeln mit „Dschungelspinat“ und Tamalitos, dazu karamellisierte Kochbanane und einen frischen Früchtemix aus Banane und Papaya.

Der Abschied von Toni und Juliet fällt uns überraschend schwer. Sie verabschieden uns mit einer Herzlichkeit, wie wir sie auf Reisen nur selten erlebt haben. Es ist keine flüchtige Höflichkeit, sondern echte Wärme, die spürbar ist – in ihren Worten und in ihren Umarmungen. Auf der Weiterfahrt bleibt das Gefühl noch lange, dass wir hier nicht einfach nur irgendwelche Gäste waren.

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Barton Creek Cave und Spanish Outlook

Und wieder gibt es ein ausgezeichnetes Frühstück auf unserer Veranda – mit lokalen Zutaten, von unserer Gastgeberin Juliet liebevoll zubereitet. Gestärkt für den Tag steigen wir anschließend in den Kleinbus unseres Touranbieters, der uns zur Barton Creek Cave bringt. Zu unserer Überraschung haben wir den Bus und unseren Fahrer beziehungsweise Guide, David, ganz für uns allein – wir sind heute seine einzigen Gäste.

Zunächst fahren wir dieselbe Strecke, die wir bereits an den beiden vergangenen Tagen zurückgelegt haben. Nach einiger Zeit biegen wir jedoch auf eine schmale „dirt road“ ab. Die holprige Piste führt immer tiefer in die hügelige Landschaft, und zweimal müssen wir sogar einen kleinen Fluss durchqueren, bevor wir schließlich den abgelegenen Eingang der Höhle erreichen.

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Caracol und Big Rock Waterfall

Heute steht ein weiteres Maya-Monument auf dem Programm. Caracol ist die größte und bedeutendste Maya-Ruinenstätte in Belize. Sie liegt in einem Waldreservat nahe der Grenze zu Guatemala und ist tief im Regenwald verborgen. Zu seiner Blütezeit um 650 n. Chr. lebten hier etwa 150.000 Menschen. Das höchste Bauwerk, „Caana“ („Himmelsort“), ist 43 Meter hoch und damit bis heute das höchste Gebäude in ganz Belize.

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