Caracol und Big Rock Waterfall

Heute steht ein weiteres Maya-Monument auf dem Programm. Caracol ist die größte und bedeutendste Maya-Ruinenstätte in Belize. Sie liegt in einem Waldreservat nahe der Grenze zu Guatemala und ist tief im Regenwald verborgen. Zu seiner Blütezeit um 650 n. Chr. lebten hier etwa 150.000 Menschen. Das höchste Bauwerk, „Caana“ („Himmelsort“), ist 43 Meter hoch und damit bis heute das höchste Gebäude in ganz Belize.

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Xunantunich und Belize Botanical Garden

Es ist kaum zu übersehen: Wir befinden uns mitten in der Maya-Phase unserer Rundreise. Gestern haben wir Cahal Pech erkundet, heute steht ein weiteres beeindruckendes Maya-Monument auf dem Programm – Xunantunich. Und morgen? Lassen wir uns überraschen!

Pünktlich um sieben Uhr bringen uns Toni und Juliet das Frühstück auf unsere Veranda. Nicht ohne berechtigten Stolz erzählt Juliet, was sie für uns zubereitet hat: Rührei mit „Dschungelspinat“, dazu in Kokosmilch gekochte Refried Beans und knusprige Fried Jacks. Natürlich darf auch etwas Fruchtiges nicht fehlen – ein paar saftige Stücke Papaya runden das landestypische Frühstück wunderbar ab. Dazu haben wir uns einen Kaffee gekocht, der hier in Belize angebaut wurde.

Bald nach dem leckeren Frühstück fahren wir etwa eine halbe Stunde zum Maya-Monument Xunantunich. Kurz davor setzen wir mit einer handbetriebenen Fähre über den Mopan River über und stellen nach einer weiteren kurzen Fahrstrecke den Wagen auf dem Parkplatz vor dem Visitor Center ab.

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Cahal Pech

Nachdem es gestern und auch in der Nacht immer wieder geregnet hatte, zeigt sich auch an diesem frühen Morgen die Sonne nicht am Himmel. Stattdessen liegt ein dunkles Einheitsgrau über der Landschaft, nur hin und wieder durch kleine Wolkenlücken unterbrochen. Kurz vor sechs Uhr trinken wir im Restaurant der Lodge einen Kaffee, bevor die morgendliche geführte Birdingtour beginnen soll. Diese startet jedoch nicht pünktlich, da es gerade wieder recht intensiv regnet. Als der Regen einige Zeit später endlich nachlässt, machen wir uns mit einer kleinen Gruppe Unerschrockener auf den Weg durch die Resortanlage. Unser Guide weist uns auf verschiedene Vögel hin, die er im dichten Laub der Bäume oder im Unterholz entdeckt. Es sind tatsächlich einige interessante Sichtungen darunter, so z.B. zwei verschiedene Trogon-Arten, die wir bisher nie gesehen haben.

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St. Herman’s Cave and Blue Hole National Park

Heute macht der Regenwald seinem Namen alle Ehre! Immer wieder regnet es, und wir werden nass – vom Regen, aber mindestens genauso vom Schwitzen in dieser massiven Schwüle.

Aber der Reihe nach: Nach einem erneut sehr guten Frühstück im „Roast“ packen wir unsere Koffer wieder zusammen, verstauen alles im Mietwagen und fahren die kurze Strecke über den sogenannten Hummingbird Highway (Kolibri-Schnellstraße) von etwas mehr als einer Stunde zum St. Herman’s Cave and Blue Hole National Park.

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Hopkins Freshwater Lagoon

Es regnet, als wir beim Frühstück im Roast Coffeehouse sitzen. Anders als bei uns zu Hause bedeutet das jedoch keineswegs, dass es gleich kälter wird – tropischer Regen eben! Gut also, dass wir den Start unserer Kajaktour nicht früher angesetzt haben, sondern erst für 8:30 Uhr. So haben die Wolken noch genügend Zeit, sich auszuregnen.

Wären wir heute mit dem erklärten Ziel unterwegs, in den Mangroven Vögel zu beobachten, wären wir wahrscheinlich schon deutlich früher aufgebrochen – und das mitten im Regen. Insofern haben wir alles richtig gemacht: Schon kurz nach acht Uhr ist der Schauer vorüber, und die Sonne strahlt aus einem makellos blauen Himmel, als wäre nichts gewesen.

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Hopkins

Heute haben wir uns Ausschlafen mal gegönnt, denn hier in Hopkins haben wir zunächst einmal nichts weiter vor, als „Chillen“. Und so machen wir uns erst gegen 9 Uhr auf den Weg zu einem nahegelegenen Frühstückslokal, dem Roast Coffehouse. Kurz sind wir enttäuscht, da es dienstags geschlossen hat, aber morgen ist ja auch noch ein Tag.

Um nicht lange suchen zu müssen, begeben wir uns zum „H2V Beachfront Restaurant and Bar“, in dem wir gestern zu Abend gegessen hatten. Die Bedienung ist gerade dabei, die Tischdecken windfest auf den Tischen zu befestigen (mit Hilfe von Reißnägeln!) und Wolfgang unterstützt sie ein wenig, während wir auf unsere Rühreivariationen (als Burrito und als Fried Jack) warten. Abgesehen vom Instant-Kaffee genießen wir ein wirklich leckeres Frühstück mit frischem Obst als Beilage.

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Über Cockscomb nach Hopkins

Heute Morgen ist es zum ersten Mal vollständig bewölkt, und die Luft wird rasch drückend schwül. Das hält uns jedoch nicht davon ab, noch vor dem Frühstück eine weitere Runde über das herrliche Gelände der Creekside Oasis Lodge zu drehen und mit der Kamera nach der einheimischen Vogelwelt Ausschau zu halten. Wetterbedingt ist es heute deutlich ruhiger als an den vergangenen Tagen. Doch das tut der Stimmung keinen Abbruch – der Spaziergang ist wunderschön, und ein paar Piepmatze zeigen sich uns dennoch.

Nach dem Frühstück brechen wir zu einer letzten kurzen Beobachtungstour auf, ehe wir unsere Koffer packen und noch einen Videocall mit Lucas, Jana und Lena einlegen. Anschließend machen wir uns auf den Weg Richtung Norden. Unser Plan: zunächst das Schutzgebiet Cockscomb Basin Wildlife Preserve anzusteuern, dort den Nachmittag zu verbringen und später weiter zu unserem neuen Etappenziel Hopkins zu fahren. Das Reservat gilt als eines der weltweit ersten Schutzgebiete für Jaguare und schützt einen bedeutenden Teil des tropischen Regenwaldes in Belize mit einer außergewöhnlichen Artenvielfalt.

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Agua Caliente – Lubaantum  – Tiger Cave

Unser Wecker klingelt um 5:30 Uhr. Müde, aber voller Vorfreude stehen wir auf und machen uns fertig für den frühen Aufbruch. Am Treffpunkt erwartet uns Matthiews Sacul, unser Birdguide, den wir für den heutigen Vormittag exklusiv gebucht haben. Er wird uns ins Agua Caliente Luha Wildlife Sanctuary führen.

Das Agua Caliente Luha Wildlife Sanctuary ist ein geschütztes Naturreservat in Belize. Es dient dem Erhalt sensibler Ökosysteme wie Lagunen, Feuchtgebiete und tropischer Wälder und bietet zahlreichen Vogelarten sowie anderen Wildtieren einen wichtigen Lebensraum.

Ohne Guide wären wir hier hoffnungslos verloren! Der Trail ist abenteuerlich und nicht immer eindeutig zu erkennen. Er führt durch hohes Schilf, über ein aufgelassenes Zuckerrohrfeld, hinein in dichten Urwald und quer durchs Unterholz. Gelegentlich müssen wir unter tiefhängenden Ästen hindurchkriechen. Manchmal ist der „Weg“ kaum zu erkennen oder verschwindet ganz, und wir bewegen uns schließlich offroad in Richtung Inlandlagune.

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Punta Gorda und Rio Blanco

Birder sind Frühaufsteher. Für uns bedeutet das heute ganz konkret: Der Wecker klingelt um 6 Uhr, und wenig später drehen wir unsere erste Runde über das weitläufige Gelände unserer Lodge. Der Vogelgesang ist beeindruckend vielfältig. Oft sind fünf bis zehn Arten gleichzeitig zu hören – ein vielstimmiges Konzert, das den Morgen erfüllt. Leider gelingt es uns wieder einmal nicht, alle Vögel zu entdecken, die wir hören. Dennoch bekommen wir 14 Arten zu Gesicht, und Andrea gelingt es, einige von ihnen wunderbar zu fotografieren. Manche davon sind für uns „Lifer“, also Arten, die wir zum allerersten Mal sehen.

Das Frühstück haben wir uns nun redlich verdient – und außerdem knurrt uns ordentlich der Magen. Es gibt eine Frittata (oder wie auch immer man sie hier nennt), frisches Obst und eine Scheibe Bananenkuchen, der herrlich saftig und locker ist und einfach wunderbar schmeckt.

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