Crooked Tree, Birding

Wir hätten uns gestern Abend keinen Wecker stellen brauchen: durchdringende Vogelstimmen (KEIN leises Gezwitscher) werfen uns um kurz vor sechs Uhr aus dem Bett. Das passt! Denn wir sind auf 6:30 Uhr mit Rupert für eine 2 ½ -stündige Bootsfahrt auf der Lagune verabredet. Mit dabei ist Trudy, eine schätzungsweise 70-jährige Kanadierin, mit der wir gestern Nachmittag bereits ins Gespräch kamen.

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Von San Ignacio nach Crooked Tree

Noch ein letztes Mal genießen wir Juliets Frühstück. Heute zaubert sie Bratkartoffeln mit „Dschungelspinat“ und Tamalitos, dazu karamellisierte Kochbanane und einen frischen Früchtemix aus Banane und Papaya.

Der Abschied von Toni und Juliet fällt uns überraschend schwer. Sie verabschieden uns mit einer Herzlichkeit, wie wir sie auf Reisen nur selten erlebt haben. Es ist keine flüchtige Höflichkeit, sondern echte Wärme, die spürbar ist – in ihren Worten und in ihren Umarmungen. Auf der Weiterfahrt bleibt das Gefühl noch lange, dass wir hier nicht einfach nur irgendwelche Gäste waren.

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Barton Creek Cave und Spanish Outlook

Und wieder gibt es ein ausgezeichnetes Frühstück auf unserer Veranda – mit lokalen Zutaten, von unserer Gastgeberin Juliet liebevoll zubereitet. Gestärkt für den Tag steigen wir anschließend in den Kleinbus unseres Touranbieters, der uns zur Barton Creek Cave bringt. Zu unserer Überraschung haben wir den Bus und unseren Fahrer beziehungsweise Guide, David, ganz für uns allein – wir sind heute seine einzigen Gäste.

Zunächst fahren wir dieselbe Strecke, die wir bereits an den beiden vergangenen Tagen zurückgelegt haben. Nach einiger Zeit biegen wir jedoch auf eine schmale „dirt road“ ab. Die holprige Piste führt immer tiefer in die hügelige Landschaft, und zweimal müssen wir sogar einen kleinen Fluss durchqueren, bevor wir schließlich den abgelegenen Eingang der Höhle erreichen.

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Caracol und Big Rock Waterfall

Heute steht ein weiteres Maya-Monument auf dem Programm. Caracol ist die größte und bedeutendste Maya-Ruinenstätte in Belize. Sie liegt in einem Waldreservat nahe der Grenze zu Guatemala und ist tief im Regenwald verborgen. Zu seiner Blütezeit um 650 n. Chr. lebten hier etwa 150.000 Menschen. Das höchste Bauwerk, „Caana“ („Himmelsort“), ist 43 Meter hoch und damit bis heute das höchste Gebäude in ganz Belize.

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Xunantunich und Belize Botanical Garden

Es ist kaum zu übersehen: Wir befinden uns mitten in der Maya-Phase unserer Rundreise. Gestern haben wir Cahal Pech erkundet, heute steht ein weiteres beeindruckendes Maya-Monument auf dem Programm – Xunantunich. Und morgen? Lassen wir uns überraschen!

Pünktlich um sieben Uhr bringen uns Toni und Juliet das Frühstück auf unsere Veranda. Nicht ohne berechtigten Stolz erzählt Juliet, was sie für uns zubereitet hat: Rührei mit „Dschungelspinat“, dazu in Kokosmilch gekochte Refried Beans und knusprige Fried Jacks. Natürlich darf auch etwas Fruchtiges nicht fehlen – ein paar saftige Stücke Papaya runden das landestypische Frühstück wunderbar ab. Dazu haben wir uns einen Kaffee gekocht, der hier in Belize angebaut wurde.

Bald nach dem leckeren Frühstück fahren wir etwa eine halbe Stunde zum Maya-Monument Xunantunich. Kurz davor setzen wir mit einer handbetriebenen Fähre über den Mopan River über und stellen nach einer weiteren kurzen Fahrstrecke den Wagen auf dem Parkplatz vor dem Visitor Center ab.

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Cahal Pech

Nachdem es gestern und auch in der Nacht immer wieder geregnet hatte, zeigt sich auch an diesem frühen Morgen die Sonne nicht am Himmel. Stattdessen liegt ein dunkles Einheitsgrau über der Landschaft, nur hin und wieder durch kleine Wolkenlücken unterbrochen. Kurz vor sechs Uhr trinken wir im Restaurant der Lodge einen Kaffee, bevor die morgendliche geführte Birdingtour beginnen soll. Diese startet jedoch nicht pünktlich, da es gerade wieder recht intensiv regnet. Als der Regen einige Zeit später endlich nachlässt, machen wir uns mit einer kleinen Gruppe Unerschrockener auf den Weg durch die Resortanlage. Unser Guide weist uns auf verschiedene Vögel hin, die er im dichten Laub der Bäume oder im Unterholz entdeckt. Es sind tatsächlich einige interessante Sichtungen darunter, so z.B. zwei verschiedene Trogon-Arten, die wir bisher nie gesehen haben.

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St. Herman’s Cave and Blue Hole National Park

Heute macht der Regenwald seinem Namen alle Ehre! Immer wieder regnet es, und wir werden nass – vom Regen, aber mindestens genauso vom Schwitzen in dieser massiven Schwüle.

Aber der Reihe nach: Nach einem erneut sehr guten Frühstück im „Roast“ packen wir unsere Koffer wieder zusammen, verstauen alles im Mietwagen und fahren die kurze Strecke über den sogenannten Hummingbird Highway (Kolibri-Schnellstraße) von etwas mehr als einer Stunde zum St. Herman’s Cave and Blue Hole National Park.

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Hopkins Freshwater Lagoon

Es regnet, als wir beim Frühstück im Roast Coffeehouse sitzen. Anders als bei uns zu Hause bedeutet das jedoch keineswegs, dass es gleich kälter wird – tropischer Regen eben! Gut also, dass wir den Start unserer Kajaktour nicht früher angesetzt haben, sondern erst für 8:30 Uhr. So haben die Wolken noch genügend Zeit, sich auszuregnen.

Wären wir heute mit dem erklärten Ziel unterwegs, in den Mangroven Vögel zu beobachten, wären wir wahrscheinlich schon deutlich früher aufgebrochen – und das mitten im Regen. Insofern haben wir alles richtig gemacht: Schon kurz nach acht Uhr ist der Schauer vorüber, und die Sonne strahlt aus einem makellos blauen Himmel, als wäre nichts gewesen.

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Hopkins

Heute haben wir uns Ausschlafen mal gegönnt, denn hier in Hopkins haben wir zunächst einmal nichts weiter vor, als „Chillen“. Und so machen wir uns erst gegen 9 Uhr auf den Weg zu einem nahegelegenen Frühstückslokal, dem Roast Coffehouse. Kurz sind wir enttäuscht, da es dienstags geschlossen hat, aber morgen ist ja auch noch ein Tag.

Um nicht lange suchen zu müssen, begeben wir uns zum „H2V Beachfront Restaurant and Bar“, in dem wir gestern zu Abend gegessen hatten. Die Bedienung ist gerade dabei, die Tischdecken windfest auf den Tischen zu befestigen (mit Hilfe von Reißnägeln!) und Wolfgang unterstützt sie ein wenig, während wir auf unsere Rühreivariationen (als Burrito und als Fried Jack) warten. Abgesehen vom Instant-Kaffee genießen wir ein wirklich leckeres Frühstück mit frischem Obst als Beilage.

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