Vom Kaokoveld ins Damaraland

Weiter geht die Rundreise – heute Richtung Süden, heraus aus dem Kaokoveld hinunter ins Damaraland ins Camp Madisa. Uns ist klar, dass heute viele Kilometer vor uns liegen, aber wir ahnen, bzw. wissen es teilweise vom letzten Jahr, dass diese Strecke ein landschaftlicher Leckerbissen werden müsste. Und so ist es dann auch: die 5 ½ Stunden führen uns durch abwechslungsreiches Gelände, und verwöhnen uns mit herrlichen Aussichten.

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Himba und Dioptas

Heute steht eine besondere Aktivität auf dem Programm, auf die wir uns schon seit langem freuen und auf die wir sehr gespannt sind: nämlich eine Begegnung mit dem Volk der Himba. Es gibt noch etwa 25.000 Vertreter dieses (früher) halb-nomadischen Stammes in Namibia. Die aller meisten davon leben hier im Kaokoveld. Unser „Gastgeber“, Marius, geht davon aus, dass etwa 7.000 von ihnen noch nach den alten Traditionen leben, zum Teil noch so ähnlich, wie vor hunderten von Jahren. Marius bietet seinen Gästen eine Begegnung mit den Himba in einem nahegelegen Dorf an. Ich hatte bei der Reiseplanung gelesen, dass er das ganz besonders gut macht. Dass er sehr gut ihre Sprache Otjihimba spricht, ist natürlich ein ganz entscheidender Vorteil. Das Wichtigste aber ist, dass er die Himba nicht als „Exoten“ vorführt.

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„Nikolausfahrt“ durchs Kaokoveld

Eigentlich wollten wir uns heute Morgen Zeit lassen für Zusammenpacken und Frühstück. Aber da ich um 6:30 Uhr aufwache (der große Wasserfall rauscht nebenan mit ordentlicher Lautstärke), macht Liegenbleiben auch keinen Sinn. Also schnell unter die Dusche, alle Taschen und Koffer wieder ordentlich einräumen und mit PCs und Fotoapparaten im Bushcamper verstauen. Um kurz vor 8 Uhr finden wir uns zum Frühstück auf der Terrasse mit Aussicht auf den Wasserfall ein und um Punkt 9:00 Uhr rollen wir vom Gelände der Epupa Falls Lodge. Es hat uns hier sehr gut gefallen: tolle Unterkunft, zuvorkommender Service und eine sehr gute Köchin. Was will man mehr. Die atemberaubende Aussicht und Umgebung natürlich nicht zu vergessen. Einzig das mehr als dürftige Internet hat uns etwas genervt. Wolfgang hätte geschäftlich zwei, drei Dinge zu regeln gehabt, aber nicht einmal die dafür nötigen Mails kamen durch.

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An den Epupa Falls

Beim Frühstück genießen wir den außergewöhnlich schönen Ausblick auf die Wasserfälle, nehmen ein landestypisches Frühstück zu uns; will heißen: Cerealien mit Obstsalat und Joghurt, dann Eier mit Speck und Boerewors, dazu Toastbrot. Gleich danach, bevor es wieder heiß wird, spazieren wir zu den Wasserfällen.

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Zu den Epupa Wasserfällen

„Es rauscht im Wald der Wasserfall; wenn’s nicht mehr rauscht, ist’s Wasser all“. Ganz wasserlos sind die Fälle nicht und so rauscht es dann doch ganz schön laut, während ich in dem Chalet der Epupa Falls Lodge sitze und den Bericht des heutigen Tages schreibe. Aber nun schön der Reihe nach …

Heute Morgen wecken uns die Sonnenstrahlen etwas später als an den vergangenen Tagen und wir lassen es gemütlich angehen mit dem Frühstück und damit, den Camper fahrbereit zu machen. Wir nutzen die kühlere Morgenstunde auch noch dazu, ein wenig in der Anlage herumzuspazieren und die Ruhe in der Natur am Kunene zu genießen.

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Vogelbeobachtung am Kunene

Für birder gibt es an dieser Stelle eine Besonderheit: hier ist der einzige Ort in Namibia, an dem man den cinderella waxbill (Cinderellaastrild) sichten kann. Die Lodge bietet daher ein morgendliches bird watching an, also eine Wanderung, bei der man die Vogelwelt der Region erkundet und sich auf Jagd nach dem cinderella waxbill begibt. So auch wir. Nach einer gut durchschlafenen Nacht frühstücken wir gemütlich auf unserer campsite und freuen uns über die angenehme Temperatur (Anfang 20 Grad) und über den Besuch verschiedener Vogelarten an unserem Stellplatz.

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Fahrt an den Kunene

Wir verlassen heute den Etosha NP und setzen unsere große Runde fort, indem wir an den Kunene fahren, den Grenzfluss zu Angola im Nordwesten Namibias. Wie immer, wenn es darum geht, möglichst viele Tiere zu sehen, ist frühes Aufstehen angesagt. Kein Problem, wir werden kurz nach 6 Uhr wach, noch bevor der Wecker klingelt und sind bereits kurz nach halb Sieben auf der Pad, da wir unser Frühstück schon am Vorabend gerichtet hatten und alles- soweit möglich – startklar gemacht hatten.

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Löwe zum Frühstück -Etosha III

Ja, ihr habt euch nicht verlesen: heute gab es wieder Löwen zum Frühstück…wir konnten es auch kaum fassen!

Um 6:20 Uhr heißt es aufstehen, kurzes Hygieneprogramm, Campingtisch und Stühle einräumen und los geht’s Richtung Olifantsrus, dem Camp im Westen der Etosha. Frühstücksbrote und Getränke haben wir bereits am Vorabend gerichtet. Im zarten Morgenlicht erspähen wir bald zwei Giraffen und vereinzelte Antilopen. Doch bis zum ersten Wasserloch und somit zum Frühstück liegt eine Strecke von ca. 60 km auf Schotterpiste vor uns.

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Frühstück mit Löwen – Etosha II

Unser Wecker klingelt um 5:50 Uhr. Der Himmel ist stark bewölkt. Es ist 21 Grad warm. Das Gate des Restcamps öffnet heute um 6:20 Uhr mit Sonnenaufgang und wir wollen keine Minute versäumen, denn am frühen Morgen gibt es die besten Sichtungen.

Und so ist es auch: wie gestern vom guide der Nachtsafari angeraten, fahren wir zum Wasserloch Gemsbokvlakte, wo wir gestern Nacht die Löwen gesehen hatten. Und heute sehen wir sie in aller Pracht und bei Tageslicht. Zwei Männchen, zwei Muttertiere, vier Junge! Es ist herrlich anzusehen, wie sich die Löwen rund um den Nashornkadaver bewegen. Ein Männchen liegt stoisch da und bewacht den wertvollen Nahrungsmittelvorrat. Er wäre bereit, ihn gegen die verschiedensten „Mitesser“ zu verteidigen, die sich hier mittlerweile eingefunden haben: eine braune Hyäne, mehrere Tüpfelhyänen, zahllose Schakale und einige Geier sind schon auf den Plan gerufen. Aber bis auf Weiteres sind die Löwen am Zug und keines der anderen Tiere wagt sich zu nahe an das tote Nashorn heran. Wir verbringen eine Stunde an dieser Stelle, verzehren nebenbei unser gestern Abend gerichtetes, karges Frühstück, sind aber überglücklich über diese hervorragende, beeindruckende Sichtung.

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Etosha Nationalpark

Heute fahren wir in den Etosha Nationalpark, eines der größten Schutzgebiete Afrikas und einer der Touristenmagnete und Highlights Namibias. Etosha ist etwas größer als das Bundesland Hessen und ist die Heimat großer Herden von Zebras, Gnus, Giraffen, Elefanten und verschieder Antilopenarten. Darüber hinaus gibt es hier tausende Löwen, Geparden, Leoparden und anderen Großkatzen. Ganz zu schweigen von allen anderen Tierarten, die hier zahl- und artenreich anzutreffen sind.

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