Buffalo Core Area

Heute heißt es richtig früh aufstehen (5:30 Uhr), denn wir haben einen morning drive gebucht. Da die professionellen guides sich perfekt in den Parks auskennen und wissen, wo zu welchem Zeitpunkt die Chancen für Tiersichtungen am größten sind, nutzen wir solche Angebote immer wieder mal sehr gerne. Das Fazit für unseren letztjährigen Besuch in der Buffalo Core Area lautete „harte Beanspruchung des Fahrzeugs und des Fahrers – wenig Sichtungserfolg“. Vor allem verdiente das Naturschutzgebiet seinen Namen nicht, denn wir sahen damals keinen einzigen Büffel.

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Shametu River Lodge Campsite an den Popa Falls

Es ist stockdunkel. 20:15 Uhr. Die Grillen zirpen und der Wasserfall rauscht konstant. Die Luft ist angenehm lau. Nach einem glutheißen Tag ist das eine wahre Wohltat. Gerade haben wir zu Abend gegessen: fantastische Kudufilets, Fetakäse und Chips. Dazu gab es ein Windhoek Dry. Sicher eine „komische“, aus der Not geborene Zusammenstellung, aber dennoch superlecker. Wir sitzen auf der großzügigen Campsite 1 der Shametu River Lodge und sind glücklich und zufrieden.

Nun aber der Reihe nach. Nach unserer ersten Nacht im Buschcamper wachen wir gut ausgeschlafen um ziemlich genau 6 Uhr an den Rufen eines Pfaus auf. Das Gezwitscher der anderen zahlreichen Vögel tut das seinige dazu, dass wir uns mitten in der Natur fühlen und schnell hellwach sind. Die Matratzen von Africamper sind übrigens 1000-mal besser als die von AVIS letztes Jahr.

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Mukuku – wenig Wasser im Cubango

In unserem Waterberg-Plateau-Chalet haben wir wunderbar geschlafen, wenn man mal von der halben Stunde absieht, in der mich zwei Mäuse davon abgehalten hatten. Nachdem ich die Futterquelle (Willkommenskekse in der Verpackung) entdeckt und vor die Tür befördert hatte, war endlich Ruhe.

Nach dem ordentlichen Frühstück in der Plateau Lodge räumen wir unseren Camper ein und machen uns um 9:00 Uhr auf den Weg Richtung Nordosten, zum Mukuku Rest Camp. Ca. 500 Km liegen vor uns, zunächst 100 auf Gravel, dann Asphalt. Die Landschaft entlang der Gravelroad kommt ist uns von letztem Jahr noch in guter Erinnerung: immer wieder höhere Bäume inmitten von nierdrigem Gebüsch, halb belaubt. Plötzlich kommen mir Weihnachtslieder in den Sinn…völlig absurd bei bereits 30 Grad Außentemperatur. Aber der Zusammenhang ist klar: auf der Fahrt vor einem Jahr in entgegengesetzter Richtung liefen im deutsch-namibischen Radiosender deutsche Weihnachtslieder.

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Am Waterberg

Heute gibt es noch Auswirkungen unserer deutlichen Verspätung bei der Anreise. Statt wie geplant heute Morgen gemütlich von der Düsternbrook Guest Farm in Richtung Waterberg aufzubrechen, müssen wir nun erst einmal unseren Bushcamper in Empfang nehmen.

Nach einem guten Frühstück – und übrigens auch sehr gut ausgeschlafen – holt uns ein Taxi von der Arebbusch Traveler Lodge ab, um uns zu „Africamper“ zu fahren. Justin nimmt uns dort freundlich in Empfang und erklärt uns unseren Toyota Hilux. Kein Vergleich zum letzten Jahr! Ein Fahrzeug und Campingausrüstung in tadellosem Zustand werden uns unter fachkundiger Anleitung übergeben. Wir testen alles Relevante und lassen uns die wichtigsten Funktionen erklären. Nach 1 ½ Stunden verlassen wir bestens gelaunt das Depot von Africamper.

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Das geht ja gut los!

Eigentlich wollten wir von der Anreise nicht viel berichten. Außer vielleicht:  Hat alles gut geklappt  waren pünktlich da – und so weiter. Leider gibt es nun doch einiges festzuhalten.

Mit ausreichend Puffer fuhr uns Lucas nach Frankfurt an den Flughafen, Check-in, Gepäckabgabe, Imbiss einnehmen – so weit alles OK. Als für alle Fluggäste am Gate eine Überprüfung der Corona-Papiere erfolgen sollte, ging der Ärger los.

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Die Planung „Namibia 2021“ steht

Die Route ist festgelegt. Alle Unterkünfte sind gebucht, teilweise auch schon einige Aktivitäten. Flüge und Bushcamper wurden als erstes „klar gemacht“. Unsere neuen Reisepässe müssen noch beantragt werden und ansonsten heißt es jetzt vor allen Dingen warten bis es losgeht. Der Countdown läuft und die Vorfreude wächst und tröstet über das aktuell herbstliche Wetter hinweg.

Glossar für das südliche Afrika

Heute hat unser Blog ein Glossar bekommen, denn nicht jeder Leser unserer Seiten weiß, was ein „donkey“ ist, oder was „braai“ bedeutet, oder was eine „pad“ ist. Damit wir solche Begriffe nicht jedes Mal beim Schreiben erklären müssen, haben wir die eher unbekannten Ausdrücke und Abkürzungen nun einfach auf die Glossar-Seite verlinkt.

Also: wenn ein Begriff im Blog unklar ist und dieser unterstrichen ist, dann anklicken und die Erläuterung dazu im Glossar lesen.

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Es geht wieder los!

Namibia – wir kommen!

Nachdem uns Namibia 2020 so sehr fasziniert und uns in seinen Bann geschlagen hat, wuchs unser Fernweh in den letzten Wochen und Monaten stetig an. Der verrregnete und kalte Sommer 2021 trägt massiv seinen Teil dazu bei, dass es uns wieder in den Südwesten Afrikas zieht.

Der „explosionsartige“ Anstieg der Corona-Zahlen und die Schreckensmeldungen in diesem Zusammenhang, gaben noch im Juni/Juli wenig Grund zur Hoffnung, dass das mit uns und Namibia in 2021 klappen wird.

Da die Inzidenzwerte seit Ende Juli/Anfang August steil nach unten gingen, wagten wir es jetzt aber, eine erste grobe Planung zu erstellen und schnellstens Flüge und einen Bushcamper zu buchen. Auf diesen Moment haben außer uns offensichtlich auch viele andere Namibia-Fans gewartet: die wenigen Flüge im Oktober sind schon fast ausgebucht und auch Buscamper sind kaum noch zu bekommen. Viele Anbieter haben nämlich ihre Flotte drastisch abgebaut!

Aber wir sind erfolgreich und ergattern Flüge bei „Eurowings Discover“ (gebucht über Lufthansa) und einen Camper von „Africamper“, der Firma, bei der Lucas und Jana bereits 2020 die Zahlung für ein Fahrzeug geleistet hatten. Deren Guthaben wurde nun auf uns übertragen. Klasse!

Viereinhalb weitere Wochen in diesem herrlichen Land stehen uns nun bevor! Am 5.10. geht es los und am 8.11. werden wir zurückkommen. Die Vorfreude ist riesig. Die Feinplanung wird uns in den nächsten Tagen beschäftigen. Wir berichten …

Hinterher ist man immer schlauer!

Für alle, die selbst eine ähnliche Reise planen, scheibe ich noch zusammen, wie wir mit dem jetzigen Wissen die Route ändern würden.

Eines vorausgeschickt: Um eine „große Runde durch Namibia“, so wie wir sie gefahren sind, oder so ähnlich, zu drehen, würde ich auf keinen Fall weniger als vier Wochen ansetzen. Wir hatten 30 ÜN. Steht weniger Zeit zur Verfügung, würde ich – schweren Herzens – eine ganze Region auslassen. Da wir zum ersten Mal in Namibia waren, wollten wir aber möglichst viele Regionen kennenlernen. Jetzt wissen wir, was wir bei einem späteren Besuch vertiefen wollen.

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