Hluhluwe-iMfolozi

Anders als bei unserem Parkaufent im Kruger NP kommen wir hier im Hilltop Camp in den Genuss, Frühstück mitgebucht zu haben (wussten wir nur nicht). Daher sieht unser Ablauf am Morgen etwas anders aus: frisch machen, Fotoausrüstung etc. und Wasserflaschen ins Auto packen und um 7 Uhr zum Frühstück im Haupthaus fahren. Daher sind wir auch nicht so früh im Park unterwegs, was aber dem Erlebnis keinen Abbruch tut.

In den vergangenen 1 ½ Tagen waren wir im Hluhluwe-Parkteil unterwegs (am Ankunftstag in der östlichen, gestern in der westlichen Hälfte). Vor 33 Jahren wurde dieser Park mit dem im Südwesten angrenzenden iMfolozi-Park vereinigt. Die Gesamtgröße beträgt heute 169 Quadratkilometer, was vergleichbar ist mit der Fläche des Landkreis Rastatt plus der des Stadtkreis Baden-Baden.

Und in diesen südöstlichen Teil führt unser Weg heute. Um 7:30 Uhr brechen wir auf und unser Weg führt uns lange Zeit auf der Asphaltstraße Richtung Südwesten. Kurz bevor wir den iMfolozi erreichen, entdecken wir in einiger Entfernung sieben Giraffen. Schön, diese imposanten, eleganten Tiere wieder einmal zu sehen.

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„Hluhluwe Teil 2″

Ein Naturschauspiel, Erstaufführung am 17.08.2022

Hauptdarsteller   in der Reihenfolge ihres Auftritts – in Kammern: Anzahl der Auftritte/Gesamtanzahl:

Andrea und Wolfgang (immer/2)
Adler (1/1)
Buschbock (1/3)
Nyala (7/25)
Grünmeerkatze (1/viele)
Warzenschwein (3/5)
Impala (3/viele)
Bienenfresser (1/1)
Zebra (2/10)
Elefant (6/10)
Kudu (2/4)
Nashorn (1/3)
Mausvogel (3/viele)
Hammerkopf (1/1)
Gnu (1/13)

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Hluhluwe Nationalpark

Nach einem reichhaltigen, leckeren Frühstück verlassen wir etwa um 8 Uhr die Forest Hill Country Lodge. Es war ein kurzer, aber sehr angenehmer Aufenthalt hier bei Isabel und Waldo. Jetzt liegen 4 ½ Stunden Autofahrt bis zum Parkeingang zum Hluhluwe (spricht sich „Schluschlue“) Nationalpark vor uns. Über einige Landstraßen mit vielen, teils tiefen, Potholes gelangen wir bald auf die N2, die vorbei an Swaziland Richtung Süden / Südwesten führt. Wir sind bass erstaunt, welch ein Verkehr hier herrscht. Vor allem sind es Schwerlastzüge, die sich in gigantischer Anzahl – beinahe Stoßstange an Stoßstange – die Straße entlangbewegen. Wir vermuten, dass es sich bei ihnen um Transporter handelt, die Kohle von den Minen im Norden des Landes in den Süden fahren. Das Gelände ist sehr bergig, so dass sich die Lastzüge manchmal mit nur noch 25 km/h die Steigungen hinaufquälen. Pech für uns, wenn es dann keine Überholspur gibt, oder wenn selbige vorhanden, aber durch einen anderen LKW blockiert wird. Die Straße ist schmal, die Randstreifen ausgefranst und der Straßenbelag nicht gerade eben. Also sind die unzähligen Überholmanöver, die wir brauchen, um überhaupt irgendwie voranzukommen, eine echte Herausforderung und Nervensache. Andrea hat heute auf dieser Strecke wirklich harte Arbeit zu leisten. Zudem ist landschaftlich weniger geboten, als das sonst der Fall ist.

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Vom KNP nach Piet Retief

Heute verlassen wir den Kruger NP und fahren Richtung Süden. Da uns die Strecke zu den Nationalparks von KwaZulu-Natal zu weit ist, um sie an einem Tag zu fahren, haben wir einen Stopover in Piet Retief eingeplant und zwar im Ortsteil Wittenberg in der Forest and Country Lodge. Wie sich zeigen wird, haben wir damit eine sehr gute Wahl getroffen.

Wir lassen es heute Morgen etwas gemütlicher angehen, stehen „erst“ um 6:30 Uhr auf, richten unsere Siebensachen zusammen und genießen ein Frühstück in unserem Häuschen (Rührei mit Schinken und Toast). Punkt 8:00 Uhr rollen wir durchs Camptor, wo wir von einem Graulärmvogel lauthals verabschiedet werden. Au den wenigen Kilometer bis zum südlichen Parktor „Melalane Gate“ halten wir nochmals intensiv Ausschau nach Tieren, aber leider läuft/fliegt uns nichts mehr über den Weg. Die Ausfahrtsformaltäten sind schnell erledigt, unser Auto wird pro forma gecheckt (der Sinn bleibt uns schleierhaft) und wir rollen durchs Gate. Wie schon bei unserer Ankunft vor acht Tagen sind wir einigermaßen enttäuscht, dass an den Gates kein großer Schriftzug „Krüger Nationalpark“ oder ähnliches prangt. Nicht der kleinste Hinweis darauf, dass man gerade den weltberühmten Nationalpark betritt oder verlässt, ist zu entdecken. Noch ein kurzer Blick über den Crocodile-Fluß zurück auf den Park und los geht’s.

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8. Tag im KNP – Berg-en-Dal 2

Erklärtes Sichtungsziel für den heutigen Tag: Nashörner. Nicht nur, weil wir mit dieser Sichtung unsere „big five im KNP“ voll machen würden, sondern weil es einfach tolle Tiere sind und zu einer Safari irgendwie „zwingend“ dazugehören.

Unser Frühstück nehmen wir im Hilux am Wasserloch Matjulu zu uns. Da dies nur vier Kilometer vom Camp entfernt liegt, frühstücken wir heute schon um sieben Uhr. Am Wasserloch ist sehr wenig los. Ein Senegalkiebitz ist die interessanteste Tierart, die wir heute Morgen hier vor die Linse bekommen. Trotzdem lassen wir uns Zeit und den Tieren lassen wir Zeit zu uns zu kommen. Die wollen aber nicht. OK – ist ja auch kein Wunschkonzert.

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7. Tag in KTP – Berg-en-Dal

Heute ziehen wir zum letzten Mal im Krüger NP um: vom sehr touristischen Camp Skukuza in das wesentlich beschaulichere Camp Berg en Dal (Berg und Tal) im Südwesten des Parks. Die direkte Strecke beträgt ca. 70 km, aber wir werden natürlich den ein oder andere Umweg auf den Gravelstrecken fahren und nicht nur auf der asphaltierten H1-1 und H3 gen Süden düsen. Also geschwind alle Habseligkeiten in den Hilux gepackt und um 6:35 Uhr rollen wir aus dem Tor von Skukuza. Der Morgen könnte kaum schöner starten als mit dem Anblick einer Giraffe vor der aufgehenden Sonne. Fast schon kitschig, aber sooo schön!

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Tag 6 im KNP – Skukuza 2

Es wird uns noch nicht langweilig! Immer noch voll motiviert, weitere Tiersichtungen und schöne Landschaftseindrücke zu erleben, machen wir uns auf die pad. Und das wie gewohnt zu früher Uhrzeit (6:45 Uhr). Die Strecke, die wir heute am Vormittag wählen, lautet: auf der H-Straße in Richtung Lower Sabie, Frühstück auf dem Nkuhlu Picknickplatz, zum N’watini Dam, dann den N’watimhiri-Weg (S21) zu den Renosterkoppies, Stevenson-Hamilton-Gedächtnistafel, zur H3, diese dann mit Abstecher auf den Grankop zurück nach Skukuza.

Von der Brücke über den Sabie aus sehen wir einen Pied Kingfisher, wie er mangels eines Ansitzes aus dem Rüttelflug heraus jagt. Wir haben nicht mitgezählt, aber zwischen 8- und 12-mal stürzt er sich erfolglos in den Fluss, bis er dann tatsächlich mit einem Fisch im Schnabel auftaucht, sich ans Ufer setzt und den Fisch verschluckt. Action am Morgen – wow! Es müssen nicht immer Großkatzen sein.

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Tag 5 im KNP – Skukuza

Um 6:35 Uhr fahren wir mit unserem Hilux los zum nächsten Rest Camp im KNP, nach Skukuza. Dabei handelt es sich um eine Strecke von knapp 100 km. Bei durchschnittlich 25 km/h beträgt die reine Fahrzeit also vier Stunden. Dazu kommen dann aber noch ein paar kleinere loops und hoffentlich auch einige Sichtungen, die uns „aufhalten“ werden. Wir rechnen daher, etwa um 15 Uhr in Skukuza einzutreffen.

Mal sehen, was wir heute zu sehen bekommen. Die Sonne steht noch ganz tief als glutroter Ball über dem Horizont. Es ist kalt heute Morgen: 10 Grad und wolkenloser Himmel. Schön, eine Heizung im Auto zu haben. Die Leute auf den offenen Safarijeeps auf ihren Morgensafaris sind dick eingemummelt, tragen Handschuhe und Mützen und können einem fast etwas leidtun.

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Tag 4 KNP – Satara

Heute drehen wir jeweils eine Runde am Vormittag und eine am Nachmittag. Auf beiden Sichtungsfahrten sehen wir immer wieder die „üblichen Verdächtigen“: Impala, Zebra, Wasserbock, Kudu, Elefant, Giraffe, Gnu, Flusspferde, Paviane, Grünmeerkatzen.

Den Unterschied machen heute die Vögel, die wir entdecken. Immer wieder sind auch Erstsichtungen darunter, so wie heute Nachmittag der Burchellkuckuck, die Gelbbauchammer oder die Schwarzkielralle. Aber auch Wasserschildkröten oder eine Büffelherde, oder Hornraben, oder ein Strauß kommt uns vor die Linse, was nicht jeden Tag geboten ist.

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Tag 3 im KNP – Satara

Die so genannten „big five“ sind die fünf gefährlichsten Tiere Afrikas: Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn. Ziel vieler Afrikareisender ist es, diese „big five“ zu sehen. Gestern hatten wir das große Glück, einen Leoparden zu sichten – sicher der am schwierigsten zu sichtende Vertreter der big five. Der Leo war der Einzige der fünf „Kandidaten“, den wir noch nie in freier Wildbahn angetroffen hatten. Also haben wir gestern unsere persönlichen “big five“ komplettiert. Und heute werden wir wieder „big five Tiere“ sehen, nämlich Elefanten und auch eine Löwin. Aber der Reihe nach.

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