Mudumu National Park – self drive

Nachdem wir gestern mit Dicky den Mudumu NP erkundet haben, machen wir uns heute mit unserem “eigenen“ Bushcamper auf in den Park. Dies allerdings erst um 13 Uhr. Den Vormittag verbringen wir mit Faulenzen im Camp. Schließlich wollen wir ja auch mal Urlaub machen und nicht nur reisen. 🙂

Bei der heutigen Safari planen wir eine Route, die die üblen Tiefsandpassagen, die wir gestern gefahren sind, auslässt. Ansonsten nehmen wir die gleiche, jedoch verkürzte Strecke in Angriff. Der Hilux macht sich gut auf den holprigen Spuren durch die Savanne und mit seinem 4×4-Antrieb „buddelt“ er sich gut durch den Sand, denn ganz ohne tiefen Sand lässt sich dieser Park nicht befahren. Glücklicherweise ist es staubtrocken. Ansonsten wäre es eine Tortur durch oder um die vielen Matschlöcher herumzukommen, die wir jetzt – da ausgetrocknet – sehr gut passieren können.

Anfänglich sehen wir wenig Wild, aber als wir zum Kwando kommen, gibt es eine Elefanten-Sichtung nach der anderen. Es bleibt kein Wunsch unerfüllt: Elefanten im Wasser, badend, tauchend und Elefanten an Land fressend. Viele Elefanten-Babies, Muttertiere, Bullen. In Herden, kleineren Gruppen und Einzelgänger. Elefanten in der Ferne, aber auch ganz nah. So nah, dass wir mit dem Auto sehr umsichtig manövrieren müssen, um die Elefanten nicht zu stören oder gar zu reizen. Doch dann passiert es doch: eine Gruppe von Dickhäutern versperrt uns den Weg und wir müssen lange warten, bis sie die Fahrspur wieder freigeben.

An einer landschaftlich wundervollen Stelle bestaunen wir eine riesige Ansammlung von Impalas, begleitet von ebenfalls unzähligen Pavianen, die im Matsch wühlen, vermutlich um darin Fressbares zu finden. Impalas trifft man hier so oft an, dass man sie meist kaum noch beachtet, aber diese Impala-Sichtung ist durchaus etwas Besonderes.

Gegen Ende unserer gut 3-stündigen Fahrt durch den Nationalpark sehen wir eine Herde Zebras zusammen mit einer großen Zahl von Streifengnus.  Insgesamt kann man aber sagen, war das Thema heute eindeutig wieder „Elefanten satt!“.

Welch eine erfolgreiche, beglückende Pirschfahrt.

Zurück im Camp grille ich hervorragende Elen-Filets. Die Qualität des Wild-Fleisches von der Klein Windhoek Schlachterei ist einfach unbeschreiblich. Zuhause wäre das unbezahlbar. Dazu gibt es Chakalaka-Spaghetti. Eine für uns mittlerweile nicht mehr ganz so ungewöhnliche Kombination 😉 .

Jetzt noch ein Abstecher zur Bar an der Lodge auf dem Deck am Kwando – und morgen geht es zurück in Richtung Westen, nach Hakusembe (bei Rundu). Dort müssten wir ausreichend Web-Zugang haben, um die Texte und Bilder der letzten Tage hochzuladen.