Heute nehmen wir das Motto der Insel Caye Caulker (CC) sehr ernst: Wir frönen dem „Go Slow“ und lassen es also ganz entspannt angehen. Das heißt allerdings nicht, dass wir lange schlafen – das ist uns nicht vergönnt. Wir wachen schon vor sieben Uhr auf.
Bereits gegen 8 Uhr fahren wir mit den Fahrrädern zum Frühstück bei Errolyn’s Fry Jack House und essen gefüllte Fry Jacks. Das sind frittierte Teigtaschen, die innen hohl sind und herzhaft – in unserem Fall mit Ei, Käse und Schinken – gefüllt sind. Gleich nebenan gibt es einen Früchteladen, wo wir uns mit Vitaminen in Form von Papaya, Ananas und Melone versorgen. Einen Kaffee haben wir uns schon auf dem Zimmer gekocht.


Anschließend fahren wir weiter zum „The Split“. Das ist eine schmale Meerenge, die die Insel in zwei Teile teilt und beliebter Treffpunkt zum Schwimmen, Sonnen und Entspannen ist. Einen klassischen öffentlichen Strand gibt es hier kaum. Stattdessen reihen sich Strandbars und Beach-Clubs aneinander, bei denen man keinen Eintritt zahlt, aber etwas konsumieren sollte, um beispielsweise die Strandliegen nutzen zu können. Genau so machen wir es auch – und landen im „Lazy Lizard“. Das Schwimmen ist hier allerdings alles andere als idyllisch. Von einem echten Traumstrand ist dieser Ort Lichtjahre entfernt.




Gegen halb eins wird es uns zu heiß – vielleicht auch ein wenig langweilig – und wir beschließen, zurück zum Shipwreck Cove zu fahren. Dort planen wir unseren nächsten Schnorchelausflug und buchen ihn direkt online für übermorgen bei „Ragga Sailing“. Für morgen ist übrigens den ganzen Tag Regen angekündigt!
Später radeln wir wieder ins Zentrum von Caye Caulker und schauen uns die Stachelrochen am „Sting Ray Beach“ an. Es ist schon kurios: Jeden Nachmittag gegen vier Uhr versammelt sich hier offenbar ein Dutzend Stachelrochen in dieser Bucht. Von den zahlreichen Touristen völlig unbeeindruckt, schwimmen sie im flachen Wasser zwischen den Menschen herum.





Dann macht sich bei uns beiden deutlich Hunger bemerkbar. Also folgen wir einer weiteren Empfehlung unserer Gastgeberin, Sarah, und kehren im „The Swing“ ein. Ich esse ein kreolisches, Andrea ein süß-saures Hühnchengericht. Beide schmecken uns gut.

Heute sind wir früh zurück in der Unterkunft, setzen uns auf die Dachterrasse und lassen den Abend bei einem gar nicht mehr so lauen, sondern fast schon frischen Lüftchen (24 Grad) und einem Glas Wein ausklingen.

