Mit dem Ausschlafen nach der langen Anreise hat es nicht ganz so geklappt. Der Jetlag lässt grüßen, als wir früher als geplant aufwachen. Egal!
Um 9 Uhr bringt uns Pamlea unser Frühstück ins Apartment, das wir bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein draußen genießen. So kann unser erster Urlaubstag entspannt beginnen.
Um 10 Uhr fährt uns Rudolph die kurze Strecke zur Autovermietung (ALAMO) am internationalen Flughafen. Wie angenehm, dass wir die einzigen Kunden sind und sich Chris, der freundliche ALAMO-Mitarbeiter, sofort um uns kümmern kann. Die Übergabe unseres KIA Seltos geht ruckzuck über die Bühne – und schon starten wir zu der rund dreistündigen Fahrt zu unserem ersten Etappenziel: Placencia.
Auf dem neu ausgebauten Coastal Highway kommen wir gut voran und wir können die exotische Landschaft genießen. Wenn uns nur nicht alle paar Kilometer ein „Speed Bump“ zum Abbremsen zwingen würde! Würde man einen davon übersehen und ungebremst darüber hinwegfahren, wäre das Auto vermutlich reif für den Schrottplatz – so hoch sind die zahlreichen Bodenschwellen auf der gesamten Strecke.
Als wir gegen 14 Uhr bei den Beachside Villas eintreffen, unserer wunderschönen Unterkunft direkt am Meer, hat sich der Himmel bereits zugezogen und ein kräftiger Wind weht. Die 25 Grad fühlen sich dadurch spürbar kühler an. Wir erfahren, dass gerade eine Kaltfront durchzieht. Eigentlich kommt uns das ganz gelegen, denn so fällt der Temperaturunterschied zur Heimat nicht ganz so extrem aus. Baden ist allerdings erst einmal keine Option.





Stattdessen heißt das Motto des Tages: Mittagsschlaf, ein wenig in Büchern schmökern und vor allem in Ruhe ankommen. Später fahren wir ins Zentrum von Placencia, kaufen Wasser ein, schlendern durch den Ort bis hinunter an das Ende der Halbinsel und suchen uns anschließend ein Restaurant für das Abendessen.
In Wendy’s Restaurant probieren wir kreolische Gerichte. Andrea genießt gedämpften Red Snapper mit Reis, Bohnen und Gemüse. Ich entscheide mich für die lokale Spezialität „Conch“ – das Fleisch einer tropischen Meeresschnecke in herzhafter Soße. Dazu gönnen wir uns ein kaltes Bier.
Zurück in der Unterkunft schreiben wir noch die Reisetagesberichte von gestern und heute. Alt werden wir heute wohl nicht – ganz haben wir uns von der heimischen Zeit noch nicht entwöhnt. Und zuhause ist es immerhin schon 3 Uhr nachts …












