Heute Morgen bereiten wir unser Frühstück selbst zu, denn unser Boot legt bereits um 9 Uhr ab und bringt uns zur Laughing Bird Island. Das bedeutet, dass wir um 8:30 Uhr bei DTOURZ sein müssen.
Laughing Bird Caye gehört zum zweitgrößten Riff der Welt, dem Belize Barrier Reef. Das Schutzgebiet zählt seit 1996 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Insel und ihre Umgebung sind bekannt für ein vergleichsweise gut erhaltenes Korallenriff, das ein beliebtes Schnorchelgebiet ist. Seit etwa 2006 engagiert sich die lokale NGO Fragments of Hope für die Zucht und gezielte Auspflanzung von Korallen, um das Riff unter anderem nach den Folgen der Korallenbleiche zu stärken. Diese Maßnahmen haben maßgeblich zur Erholung der Korallenbestände beigetragen. Genau deshalb haben wir hier unsere erste Schnorcheltour geplant.





Die etwa 40-minütige Bootsfahrt zur Insel ist recht holprig. Am Strand angekommen, werden wir abgesetzt, erhalten eine Sicherheitsbelehrung – und dann geht es für unsere zwölfköpfige Gruppe, begleitet von zwei Guides, ins Wasser.
Zunächst einmal begeistern uns die vielen verschiedenartigen Korallen, die große Teile des Meeresbodens besiedeln. Nach und nach erspähen wir kleine Fische in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Es sind zwar keine Fischschwärme zu sehen, aber viele verschiedene Arten von Fischen. Einmal lässt sich eine Gruppe von 10 bis 20 Barrakudas in einiger Entfernung ausmachen und auch einen Riffhai können wir kurz sehen, bevor er sich in tieferes Wasser verzieht. Einmal holt unser Guide eine Languste vom Meeresboden herauf, später eine Seegurke, Tiere, die wir bisher noch nicht lebend gesehen haben, sondern allenfalls auf dem Teller. Wir können es kaum glauben, dass die Tour schon wieder zu Ende ist. Die gute Stunde im Wasser ist so schnell vergangen!













Nun bleibt uns noch etwas Zeit, Laughing Bird Caye ein wenig zu erkunden und natürlich traumhafte Fotos zu machen. Genau so stellt man sich eine karibische Koralleninsel vor: feiner, weißer Sand, sanft wiegende Palmen, glasklares Wasser, das in hellem Türkis schimmert, und darüber ein wolkenloser Himmel, der die Szenerie strahlend blau überspannt.


Auf der Rückfahrt nach Placencia sind die Wellen deutlich niedriger als auf der Hinfahrt, sodass die Bootsfahrt diesmal wesentlich weniger „bumpy“ verläuft. Als der Skipper Delfine entdeckt, legt er einen kurzen Stopp ein. Vom Boot aus können wir beobachten, wie mehrere der Tiere immer wieder an die Oberfläche kommen. Kein spektakuläres Naturschauspiel – aber dennoch eine schöne Dreingabe.
Zurück an den Beachside Villas nutzen wir den hauseigenen Strand, flaggen uns auf die Liegen, lesen in unseren Büchern und schlafen darüber ein. Ein sehr entspannter Nachmittag also. Gegen Abend fahren wir die kurze Strecke in die Innenstadt, schauen uns das „Placencia Sign“ an und erledigen einen kurzen Einkauf im Supermarkt. Zum Abendessen haben wir heute das Restaurant „Rumfish“ ausgewählt. Als Vorspeise lassen wir uns eine Chevice auf peruanische Art munden und zum Hauptgang gibt es Fisch-Tacos. Ein schöner Abschluss unserer ersten Reise-Etappe, denn morgen geht es weiter nach Süden – nach Punta Gorda.






