Unser Tag beginnt wie die zwei Tage zuvor mit einem phantastischen Frühstück auf unserer Veranda, serviert von unseren unglaublich netten und charmanten Gastgebern Juliet und Toni.

Beim kurzen Smalltalk erfahren wir zufällig, dass heute ein „Feiertag“ ist, an dem aber „nur“ die Schulen und andere öffentlichen Einrichtungen geschlossen haben und die meisten Restaurants. So ein Mist! Wir hatten es uns gestern so schön ausgemalt, die Pools vom Rio On heute quasi für uns alleine zu haben, allenfalls geteilt mit ein paar Touristen, die sich nach dem Besuch von Caracol noch dorthin verirren. Nun befürchten wir eine ähnlich große Menschenansammlung wie gestern.


Als wir gegen 10 Uhr dort eintreffen, sind wir doch sehr erleichtert, dass nur vier weitere Autos auf dem Parkplatz stehen. Und entsprechend leer sind die Rock-Pools. Wir suchen uns ein Plätzchen unter einem schattenspendenden Bäumchen und stürzen uns anschließend ins kühle Nass. Wobei… „stürzen“ trifft es nicht ganz: wir suchen uns einen Weg auf glitschigen Steinen und mit der Strömung kämpfend, die an manchen Stellen stärker ist als vermutet. Zunächst gönnen wir uns eine ausgiebige Schultermassage unter einem ca. 1 Meter hohen Wasserfall und lassen uns anschließend von der Strömung von einem Pool zum nächsten treiben. Der Rest des Tage ist schnell erzählt: Lesen, Baden und sich an der malerischen Flusslandschaft erfreuen. Im Laufe des Tages hatten sich zwar noch weitere Badegäste eingefunden, doch kein Vergleich zu gestern.





Als wir gegen 16 Uhr wieder bei unserer Cabana eintreffen, lesen wir Juliets Nachricht, dass sie für uns ein Lokal ausfindig gemacht hat, das trotz Feiertag geöffnet hat. Toller Service!
Nach einer erfrischenden Dusche machen wir uns auf den Weg ins nahe gelegene „The Chief’s Garden“, eine Mischung aus cooler Lounge Bar und „Restaurant“. Mit Garnelen- bzw. Hähnchenspießen und alkoholfreien Drinks beschließen wir diesen entspannten Tag.


