Auch der heutige Morgen beginnt noch vor dem Frühstück mit sportlicher Aktivität in der Natur. Kurz nach Sonnenaufgang steigen wir wieder in das hauseigene Kanu und fahren eine ähnliche Strecke wie am Tag zuvor. Doch die Wiederholung bedeutet alles andere als Langeweile. Die Lichtverhältnisse sind heute anders, die Wasseroberfläche ist spiegelglatt, und es weht kein Wind.
Wieder sind wir begeistert, wie viele Vögel entlang des Ufers zu sehen sind: verschiedene Reiherarten, Blatthühnchen, Greifvögel, Kormorane, Störche und viele mehr. Insgesamt zählen wir an diesem Morgen immerhin 25 verschiedene Arten und eine beinahe unzählbare Anzahl an Individuen.






Wir sind eineinhalb Stunden auf dem Wasser, dann duschen wir, packen unsere Koffer und machen uns für die Weiterreise fertig. Vorher gibt es aber noch ein äußerst opulentes Frühstück.
Nach Orange Walk Town, unserem nächsten – und bereits vorletzten – Etappenziel, sind es nur etwa 45 Autominuten. Dementsprechend kommen wir schon vor der offiziellen Check-in-Zeit an, was jedoch kein Problem darstellt. Nach einem Begrüßungsdrink – angesichts der noch frühen Stunde verzichten wir auf Alkohol und entscheiden uns für einen Wassermelonensaft – beziehen wir unser Zimmer.
Wir sind sehr zufrieden mit unserem Zimmer, und auch die gesamte Hotelanlage erweist sich als eine sympathische und angenehme Unterkunft. Das gilt insbesondere für den großen Pool, an den wir uns zunächst begeben. Doch schon bald werden wir dort von einer großen Reisegruppe US-amerikanischer Jugendlicher „verdrängt“.
Daraufhin ziehen wir uns auf die Lounge-Möbel im Schatten zurück und lesen ein paar Seiten in unseren Büchern. Kurz darauf beginnt direkt neben uns eine Garifuna-Tanz-, Trommel- und Mitsingveranstaltung für die US-Jugendlichen, die wir eine Zeit lang interessiert mitverfolgen, nutzen dann aber die Gunst der Stunde und springen in den nun wieder leeren Pool. Da der komplette Poolbereich in der prallen Sonne liegt und wir uns nicht nur im Wasser aufhalten wollen, ziehen wir uns nach einer guten halben Stunde Badespaß ins klimatisierte Hotelzimmer zurück.
Am späten Nachmittag fahren wir die kurze Strecke in die Innenstadt von Orange Walk Town. Unser Hotel befindet sich einige Kilometer südlich in einem Vorort. Wir unternehmen einen kurzen Spaziergang durch die Hauptstraßen des Ortes und sind sehr angetan von dem „aufgeräumten“ Stadtbild. Beide sind wir der Ansicht, dass dies bislang die schönste Stadt ist, die wir in Belize gesehen haben. Vielleicht kommen wir morgen Nachmittag noch einmal hierher.


Jetzt gehen wir aber erst einmal zum Abendessen ins „Maracas Grill & Bar“. Andrea isst Tacos mit Hähnchenfleisch, und ich entscheide mich für die BBQ-Ribs, die ausgesprochen lecker schmecken.


Zum Abschluss noch ein Cocktail auf der Restaurantterrasse unseres Hotels – und dann ab ins Zimmer.

